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19.11.2020. Der Aufbau des NEUEN ENTREES startet

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Die Betonarbeiten am Fundament für DAS NEUE ENTREE werden in Kürze abgeschlossen. Was passiert in den kommenden Monaten auf der Baustelle?

Am NEUEN ENTREE beginnt Anfang Dezember der Aufbau der Holz-Stahl-Konstruktion: Auf einem Trägerrost aus Stahlträgern wird querverlaufend eine engmaschige Tragstruktur aus Holz verlegt. Im mittleren Bereich des Fundamentes, der Innenachse, sind die Fundamente mit Aussparungen (Köchern) versehen. In diese sogenannten „Köcherfundamente“ werden Stahlstützen als tragende Elemente des NEUEN ENTREES eingebracht und vergossen. In den Außenachsen geschieht die Befestigung der Stahlstützen über Fußplatten und Verdübelung in der Fundamentierung. Begehbar wird der Bodenrost durch die Verlegung einer durchgehenden Ebene aus Pressspan, einer OSP-Platte. Auf der Balkenlage des Rostes erfolgt die Montage der Innenwände.
Bevor es mit dem Innenausbau weitergeht, wird mithilfe von Holzbindern die tragende Dachkonstruktion auf den Stahlträgern positioniert. Das verwendete Trapezdach erhielt seinen Namen im Übrigen nach der Form seiner Kantung – im Profil ist eine trapezähnliche Form erkennbar. Damit ist die Baustelle, wenn auch nicht vor frostigen Temperaturen, so doch vor Nässe und Regen geschützt. Erst jetzt werden die Holzständerwände im Außenbereich gesetzt und der Bodenaufbau montiert.
In einer Pfosten-Riegel-Konstruktion entsteht die Fassade des NEUEN ENTREES auf weiten Teilen der Süd- und Westseite. Vertikale Fassadenpfosten werden mit horizontalen Fassadenriegeln montiert. In die gitterähnliche Tragstruktur können die Glasscheiben eingesetzt und fixiert werden. Die neue Glasfassade und die in diesem Zuge etwas zeitversetzt entstehende Trapezblechfassade verstecken sich während des Aufbaus noch hinter einem Baugerüst. Anschließend werden die Innenräume vollständig ausgebaut. Das umfasst die Bereiche Küche, Sanitär, Technische Installation und Ausstattung.

Die Vorfreude auf diesen besonderen Ort des Empfangs unserer Gäste und des Zusammenkommens wächst.

Foto @arnokohlem