DAS NEUE STAATSTHEATER

Ein NEUES STAATSTHEATER für Karlsruhe

Nach fast 40-jähriger Nutzung muss das STAATSTHEATER KARLSRUHE umfangreich saniert und erweitert werden. So kann es sich für sein Publikum noch umfassender öffnen und den zeitgemäßen Forderungen und Wünschen nach Barrierefreiheit, Brandschutz, Nachhaltigkeit und angemessenen Arbeitsplatzbedingungen sowohl in den Werkstätten als auch für das künstlerische Personal entsprechen. Darum beschloss der Verwaltungsrat des STAATSTHEATERS im Frühjahr 2012 einstimmig eine Generalsanierung sowie den Neubau eines Schauspielhauses mit integriertem Kinder- und Jugendtheater. Im Herbst 2012 erfolgte ebenfalls einstimmig die Entscheidung, dafür einen Architektenwettbewerb vorzubereiten.
In einer öffentlichen Sitzung hat der Karlsruher Gemeinderat am 21.1.14 ebenfalls einstimmig einer Generalsanierung und Erweiterung des STAATSTHEATERS KARLSRUHE mit einem Kostenvolumen von 125 Millionen Euro Gebäudeerrichtungskosten (Stand 2014) zugestimmt. Diese werden je hälftig vom Land Baden-Württemberg und der Stadt Karlsruhe getragen und der künftigen Baupreisentwicklung angepasst.

Mit der Bekanntmachung des Wettbewerbs im europäischen Amtsblatt wurde das Verfahren am 21.4.14 eröffnet. Insgesamt 25 Architekturbüros mit Erfahrung auf dem Gebiet der öffentlichen Aufführungsbauten und der Sanierung von Gebäuden wurden zur Teilnahme zugelassen. Nach intensiven Beratungen hatte ein hochkarätig besetztes Preisgericht am 2.12.14 einstimmig drei Arbeiten als Preisträger für die Sanierung des Architekturwettbewerbs gekürt. Die Büros Delugan Meissl, Wien (A) mit Wenzel + Wenzel, Karlsruhe und Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz (A) wurden dabei einstimmig als zwei 1. Preisträger gekürt. Als 3. Preisträger wählte die Jury ebenfalls einstimmig das Darmstädter Büro Waechter + Waechter Architekten BDA aus. Alle drei Büros wurden mit der Überarbeitung ihrer prämierten Entwürfe beauftragt. Nach Abschluss der Überarbeitungsphase der Wettbewerbsentwürfe wurde das Ergebnis am 10. Juli 2015 bekannt gegeben. Das STAATSTHEATER soll nach den Plänen der Architekten Delugan Meissl aus Wien in Partnerschaft mit dem Büro Wenzel+Wenzel aus Karlsruhe erweitert und saniert werden.

FAKTEN AUF EINEN BLICK

Bauherr           Land Baden-Württemberg und Stadt Karlsruhe

Ausführend     Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg,  Amt Karlsruhe

Baukosten       270-325 Millionen Euro (Kostenschätzung auf Basiskosten 2017 und  angenommener Kostenentwicklung bis 2027). Diese werden hälftig vom Land Baden- Württemberg und der Stadt Karlsruhe getragen. Die Projektkosten werden laufend den Indexentwicklungen, wie zum Beispiel dem Baupreisindex, angepasst.

Architekten      Delugan Meissl Associated Architects, Wien mit Wenzel + Wenzel Architekten, Karlsruhe

Aufgabe           Sanierung und Erweiterung des Badischen Staatstheaters Karlsruhe in drei Bauabschnitten.


Der aktuelle Planungsansatz geht von folgenden Bauabschnitten aus:

voraussichtlich von 2020– 2025

Bauabschnitt 1      Kleines Haus mit 400 Plätzen
                              Junges Staatstheater mit 150 Plätzen
                              Studiobühne mit 150 Plätzen
                              Werkstattbühne mit 60 Plätzen
                              Obigen Bühnen zugeordnete Probebühnen, Büros und Funktionsräume
 

voraussichtlich von 2025 – 2027

Bauabschnitt 2        Orchesterprobenraum
                                Chorprobenraum
                                Ballettprobenräume
                                Erweiterung aller Werkstätten 
                                Verschiedene Büros und obigen Räumen zugeordnete Funktionsräume
 

Voraussichtlich von 2027 – 2030

Bauabschnitt 3        Sanierung Großes Haus mit 1000 Plätzen
                                Sanierung Bestandsgebäude
                               (soweit nicht bereits in vorherigen Bauabschnitten geschehen)

Es ist vorgesehen den Spielbetrieb weitgehend unterbrechungsfrei fortzuführen. Im dritten Bauabschnitt muss der Spielbetrieb des GROSSEN HAUSES ausgelagert werden. Es gibt derzeit noch keine Planungen wohin der Spielbetrieb ausgelagert wird.

Vorbereitende Bautätigkeiten vorraussichtlich ab Ende 2019

 

 

DAS NEUE STAATSTHEATER / PLÄNE (PDF, 25 MB)